Lebenszeichen

26Mai2018

Hallo liebe Familie und Freunde,

Ich werde ich in Zukunft kleinere Updates schreiben, damit es sich für euch lohnt öfter vorbeizuschauen. Der oberste Beitrag, also dieser hier, wird immer der aktuellste sein.. Falls ich neue Beiträge schreibe, die in der Vergangenheit liegen, werde ich das hier anmerken, damit ihr gar nicht erst runterscrollen müsst.

 

Update: 26.05.18

Die letzte Woche in Medellin habe ich noch eine Tour durch eines der ehemals gefährlichsten Stadtviertel der Welt gemacht - Comuna 13! Außerdem war ich nochmal in meiner Lieblingsbar Medellins "Cafe Cliche". Jeden Samstag spielen Bands - das erste mal war es eine Gipsyjazzband im Stile Django Reinhardts, letztes Mal eine Coverband, die alle möglichen Lieder gecovert hat. Besetzt mit Cello, Bass und E-Gitarre. Ich war am Anfang skeptisch, aber es war eine wirklich tolle Vorstellung. Eine meiner besten Bekanntschaften in der Zeit war Emilio! Wir haben vier Wochen im Hostel geteilt und viel miteinander unternommen. Emilio hat eine witzige Ursprungsgeschichte. Er wurde in Ecuador geboren und ist in Singapur aufgewachsen. Sein Vater ist aus Singapur, seine Mutter aus Spanien. Mit 15 Jahren ist aber zu seiner Tante in die USA gereist, um dort sein letztes Highschooljahr zu absolvieren. Ich habe ihn etwas Deutsch beigebracht und er hat mir immer bei meinen Spanischhausaufgaben geholfen! :D Sein Lieblingssatz auf Deutsch war: "Wir besorgen das Bier!" In der letzten Woche hat er mich motiviert, mal wieder joggen zu gehen. Zudem waren wir auch Volleyball spielen. Das ist wirklich super und erwähnenswert über Medellin: Die Stadt ist supermodern und die Freizeitanlagen sind atemberaubend. Man hat hier mehrere Sportareale die man kostenfrei benutzen kann. Tennisplätze Volleyballfelder, Outdoorfitnessstudios, Tischtennishallen, Handballfelder, Fußballfelder, Skateparks, Schwimmhallen usw. Meistens reicht eine kostenfreie Reservierung und man kann loslegen. Warum haben wir sowas in Deutschland nicht? In einem der reichsten Länder der Welt?

 

Nach über einem Monat Medellin war es endlich Zeit das Land zu erkunden. Mit ein paar langfristigen Bekanntschaften aus Schweden und USA habe ich mich in den Flieger nach Santa Marta gesetzt. Beim Hostelcheckout kam es natürlich wieder ganz dumm. Normalerweise gleicht sich meine Kreditkarte am 21. jeden Monats aus. Als ich Geld abheben wollte, ging aber überhaupt nichts. Ich hatte noch 50000 COP im Geldbeutel - auf meiner Rechnung standen aber 2300000 COP. Glücklicherweise konnten mir meine Freunde aushelfen. Das Geld habe ich am folgenden Tag zurückgegeben. Es war mir trotzdem unangehm! Santa Marta ist nicht besonders schön. Relativ dreckig, Gestank, viele Obdachlose, viele Touristen, gehobene Preise, viele Moskitos in meiner Unterkunft - nein, es gibt wirklich keinen Grund länger in der Stadt zu bleiben. Da ich einen neuen Editing-Job bekommen habe, bin ich jedoch eine Nacht länger geblieben als geplant. Was macht man nicht alles für Geld? Haha! Einen Reiseplan habe ich mir auch schnell überlegt. Deswegen bin ich für zwei Tage in die Nähe von Bonda gefahren. Von da kommt man nämlich in den Jungle. Nach dem Frühstück habe ich meinen Rucksack gepackt und bin zur nahegelegenden Haupstraße gelaufen. Da hat es keine zwei Minuten gedauert bis ich in einen Bus mit dem Schild "Bonda" gesprungen bin. Ungefähr 50 Cent für eine einstündige Busfahrt - das ist schon eher mein Budget. :D

Verträumt schaute ich aus dem Fenster und sog die neuen Eindrücke in mir auf, als mich der erste Motorradfahrer nervte. Neben dem Bus fahrend, fragte er mich: "Carpe Diem? Carpe Diem?" - zur Aufklärung: Das ist das Hostel zu dem ich wollte. Ich sagte natürlich nein. Ich bin hier um zu wandern. Da werde ich garantiert kein Motorrad bis zur Unterkunft nehmen. Kaum aus dem Bus ausgestiegen, fragten gleich die nächsten wartenden Motorradfahrer, ob ich einen Transport möchte : "Moto? Moto?" 150000 COP würde das kosten. Ca. 4€ - niemals!

Ich bin also allein losgezogen - die Motorradfahrer meinten jedes mal, dass das Hostel weit weg ist. Ja, ja - gracias. Aber ich laufe sowieso. Keine 5 Minuten unterwegs - habe ich am Horizont bereits dunkle Wolken gescoutet. Nach den ersten Tropfen habe ich meinen Poncho angezogen. Kurz darauf musste ich mich unterstellen, so heftig hat es geregnet. Innerhalb von Minuten ist aus der Straße ein halber Fluss geworden. Nichtdestotrotz bin ich nach fünf Minuten losgelaufen. Besserung war nicht in Sicht. Insgesamt habe ich ungefähr zwei Stunden gebraucht. Die erste halbe Stunde durchs Dorf haben mich viele Einheimische von ihren überdachten Verandas angestarrt. Das sehen sie wahrscheinlich auch nicht so oft. Die meisten Touristen lassen sich von den Motorrädern hochbringen. Ich hatte zum Start jedenfalls ein tolles Abenteuer! Am Abend habe ich mit anderen Reisenden Karten gespielt - am folgenden Tag haben wir zwei Ausflüge gemacht. Ein Ausflug zu einer Art Wasserfall - der zweite Ausflug auf einen nahegelegenen Berg mit atemberaubender Aussicht.

 

Mittlerweile bin ich wieder in Santa Marta und schreibe diesen Text. Morgen geht es nach Taganga - dort möchte ich meinen Open-Water-Diver Ausbildung machen. Das wird drei Tage dauern - in der Zeit schaffe ich es hoffentlich, ein paar Bilder von meinen letzten Ausflügen hochzuladen.


Bis dahin

 

Kolumbien

16April2018

Nach meinem über zweimonatigen Mexikoaufenthalt, der super war, bin ich jetzt schon länger als drei Wochen in Kolumbien. Hier hat mich aber eine exreme Form der Reisemüdigkeit überfallen, von der ich mich nur langsam erhole.

Meine erste Station war die Hauptstadt Kolumbiens, Bogota. Nach ein paar Tagen bin ich jedoch geflüchtet. Bogota ist sehr teuer, regnerisch, kalt(10-15°C) und sehr unsicher. Selbst im touristischen Bezirk "La Candelaria" habe ich mich nicht besonders sicher gefühlt, als ich allein unterwegs war. In einer Gruppe ist es jedoch kein Problem. Nach Sonnenuntergang wird aber empfohlen gar nicht mehr rauszugehen. Die Chance Überfallen zu werden ist einfach zu groß. Die ersten Überfallberichte haben nicht lange auf sich Warten lassen, nachdem ich angekommen bin. Viel zu unternehmen gibt es sowieso nicht. Ich war in der kurzen Zeit auf dem Berg Monserrate, von dem man eine tollen Ausblick über die ganze Stadt hat, (Bilder werden folgen) und im nationalen Goldmuseum. Zudem habe ich eine alte Schulfreundin aus Dresden wiedergetroffen. Herzliche Grüße an Nadine an dieser Stelle. Es war schön dich mal wiederzusehen.

Nach Bogota habe ich mir einen günstigen Flug nach Medellin gebucht, der aber nicht so günstig war wie ich mir das erhofft hatte. Allein das Ticket ausdrucken, wovon ich nichts gewusst habe, hat mich 33000 Pesos gekostet. 1€ = 3400 COP. Egal, jedenfalls bin ich gut in Medellin angekommen. Hier gefällt es mir viel besser. Es regnet zwar immer noch regelmäßig, weil hier gerade Regenzeit ist, aber es ist deutlich wärmer. Zudem ist es in vielen Vierteln deutlich sicherer als in Bogota. Ich bin seit drei Wochen hier und habe durchgehend einen Sprachkurs besucht. Ich habe viel gelernt, aber ein ordentliches Gespräch auf Spanisch liegt für mich immer noch in weiter Ferne. Mit dieser Sprache habe ich wirklich Schwierigkeiten. Neben dem Sprachkurs arbeite ich auch gelegentlich. Durch eine glückliche Fügung bin ich an einen Übersetzungsjob gekommen. Ich arbeite für eine Firma in New York und habe bereits drei Aufträge bearbeitet. Das waren ca. 24h Arbeit - also drei Arbeitstage für die ich wirklich viel Geld bekomme. Pro Wort bekomme ich 0,10$. Und bei mehreren tausend Wörtern ist das ein gutes Geschäft. Da mein Geld langsam zu Neige geht, ist das eine super Sache. Die Firma scheint auch sehr zufrieden zu sein. Ich hoffe natürlich, dass ich in Zukunft noch viele weitere Aufträge bekomme. Ich möchte ja auch nicht komplett arm nach Deutschland zurückkehren. So richtig viel andere Sachen habe ich nicht unternommen. Ich war im Fußballstadion und habe mir mit zwei anderen Deutschen und einem Schweizer, ein Spiel der "südamerikanischen Championsleague" - Copa Libertatores - angeschaut. Vorher haben wir uns ein paar billige Atlethico National Trikots gekauft, um Farbe für Medellin zu bekennen. Ich habe "Tejo", ein Spiel der kolumbianischen Ureinwohner gespielt. Beim Spiel versucht man, eine eiserne Scheibe, den Tejo, in einen Kreis zu werfen und so die dort an dessen Rand aufgelegten dreieckigen Schwarzpulvertaschen, die Mechas, zu treffen und explodieren zu lassen. Wenn eine Mecha getroffen wird, gewinnt der Einzelspieler oder das Team, unabhängig davon, wer der Mitte am nächsten liegt. Falls keine Mecha explodiert, gewinnt die Person oder das Team, dessen Tejo näher am Kreis liegt.

Das war ganz witzig und ich habe sogar eine der Schwarzpulvertaschen getroffen. (Bilder folgen) :D

Mexico - Mexico City

09Feb2018

Hallo Mexico-City! :) Ja, die Stadt ist riesig!

 

Was kommt einem in den Sinn wenn man als Deutscher an Mexiko denkt? Wahrscheinlich Sachen wie Sombreros, Mariachis, Hitze, Sonne, Wüste und Kakteen. Aber andererseits vielleicht auch negative Begriffe wie Drogenkriege, Kartelle und Kriminalität. Ich war gespannt auf meine ersten Eindrücke von einer der größten Städte der Welt. Am Flughafen ging es ungewöhnlich los. Die Tür vom Flugzeug machte irgendwelche Probleme also mussten wir nach der Landung erstmal 40 Minuten im Flugzeug warten. Es wurden zwei Busse bestellt und eine mobile Treppe rangeholt. Dann durften wir das mexikanische Festland endlich betreten. Hallo Mexiko! Mexico City ist mit mehr als 20 Millionen Einwohnern die 12. größte Stadt der Welt. (Wissenswert: Tokio ist die größte Metropole mit fast 38 Millionen Einwohnern)

Meine Ankunft gestaltete sich äußerst unkompliziert. Ich hatte schnell mein Gepäck und bin Richtung Ausgang gedüst. Immerhin war es schon spät! Ab in die Metro! Diese ist mit 5 Pesos/ Fahrt(weniger als 25 Cent) eine der günstigsten Metros weltweit. Die Metro war so gut wie leer. Ich und mein Rucksack hatten viel Platz - perfekt. Einmal umsteigen - Ausstieg Tlatelolco. Von da waren es 10 Minuten Fußweg zu meiner AirBnB-Unterkunft. Mexiko und heiß - das war schonmal ein Trugschluss. 15 Grad und Regen bei meiner Ankunft. Aufgrund des bescheidenen Internets auf Kuba war die Kommunikation mit meinem Gastgeber quasi nicht gegeben. Deshalb stand ich 22:00 dann auch vor verschlossener Tür. Jose - ein älterer Herr und linke Hand meines Gastgebers hat mich dann wartend vor der Tür entdeckt. Nach kurzem Telefonat ist er dann kurz verschwunden und kam mit einem Schlüssel wieder. Das ganze Apartement hatte ich für mich allein. Zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer und ein Badezimmer. Läuft bei mir.

Kuba - Varadero

30Jan2018

WOW...das war ein wirklicher atemberaubender Sonnenuntergang!

 

Endlich Strandtage! Das dachten wir uns zumindest. Letztendlich waren es "nur" zwei Sonnentage. An einem der schlechteren Tage unternahmen wir einen Schnorchelausflug für 36$ - viel zu teuer. Wir sind zwar einmal durchs Land gefahren um im Süden Kubas zu schnorcheln, aber für mich war es gar nichts. Die Schnorchelausrüstung haben die Anbieter sich wahrscheinlich im Spielzeugladen gekauft. Ich konnte es nicht genießen, weil das Wasser durch meinen Bart in die Brille gelaufen ist. Es gab auch keinen Weg das irgendwie zu verbessern. Die letzten 20 Minuten hat dann ein Argentinier seine Brille mit mir getauscht, weil er gesehen habe, dass ich Probleme habe. Das machte es geringfügig besser. Jedoch meine Info an alle Bartträger: NICHT SCHNORCHELN GEHEN! Eigenlich wollte ich erst nicht mit, aber bei uns hat es geregnet. Und außer Strand kann man in Veradero ohnehin nichts machen.  Bei Judith hat das Schnorcheln übrigens bestens funktioniert. Sie war sehr begeistert! An den Abenden sind wir oft durch den Ort gelaufen, in der Hoffnung das irgendwo was los ist. Einmal hatten wir Glück und sahen eine echt gute Liveband!

 

Gute Band!

 

Auf Varadero sind wir bzw. eigentlich nur Judith, wieder mal Opfer von der kubanischen Touristenausbeutung geworden. In Trinidad hatten wir bereits Postkarten mit Briefmarken gekauft. Beschrieben, geklebt und ab damit zur Post. Als wir dort am Abend ankamen, war der Laden bereits geschlossen. Ich habe die Karten direkt in den Briefkasten geschmissen - Judith wollte 100% sicher gehen und die Karten direkt beim Personal abgeben. Frauen! ;D

Am nächsten Tag sind wir während der Öffnungszeiten nochmal hingelaufen. Judith hat ihr die Karten gegeben und sie meinte, dass eine 70 Cent Briefmarke für einen internationalen Versand nicht genüge. Es sollten mindestens 85 Cent sein. Hä? Aber in Trinidad hat uns doch eine nette Frau die Postkarten doch schon so verkauft? Judith kamen Zweifel auf, ich dachte über meine Karten nach, die ich den Tag zuvor ja schon in den Kasten geschmissen habe. Ich fragte was mit denen sei. Sie winkte nur ab und schwafelte, dass die Karten finito sind. Klasse. Echt jetzt? Judith sah sich gezwungen drei neue Briefmarken für 85 Cent zu kaufen. 15 Cent Marken hatte sie natürlich nicht. Judith außer Rand und Band - schnurstracks auf dem Weg zurück zu ihrem geliebten und hochgelobten Reiseführer. Und? Natürlich waren es nur 70 Cent Versand. Wir überlegten ob wir uns Nachts zum Laden schleichen und was böses, entlarvendes in Spanisch über die Haustür schreiben. Das haben wir letztendlich nicht gemacht. Unsere gute Kinderstube eben.

 

Varadero Strand

 

Viel zu erleben gibt auf Varadero am Abend nicht. Auf unserer Suche nach Spaß sind wir an einem Restaurant hängen geblieben, an dem jeden Abend eine Band im Biergarten auftrat. Nachdem wir uns 30 Minuten von der 90er Kuschelrock Musik berieseln lassen mussten(die läuft in Tourigebieten wirklich viel zu oft), trat endlich die Band auf. Introsong: Money is for Nothing/ Dire Straits. Tolles Lied aber schwaches Cover - Der Auftritt galt dem Motto "Schwach anfangen und stark nachlassen". Nach zwei Erfrischungsgetränken hatten wir genug gehört.

 

Keks? :D

 

Etwas Positives abseits des Strandes war ein italienisches Restaurant, in dem wir jeden Abend gegessen haben. Die Pizza war der Wahnsinn. Endlich mal gutes Essen! An einem Abend haben wir auch ein deutsches Pärchen getroffen mit denen wir uns etwas über Kuba ausgelassen haben.

 

Das wars dann auch schon von Varadero. Havanna rufte uns erneut!

 

Kuba - Trinidad

26Jan2018

Früh am Morgen warteten wir in Vinales auf das Taxi Collectivo. Das Taxi kam erst ewig nicht. Unsere Gastgeberin hat dann mal die Nummer angerufen die man uns gab. Sie teilte uns mit, dass das Taxi schon über eine Stunde nach uns sucht. Wie bitte? Naja...nach ein paar Minuten weiteren Wartens kam es dann endlich. Judith traf ihre Flugbekannschaft Patrick im Taxi wieder (manchmal ist die Welt klein) und dann starteten wir nach Trinidad. Ich stelle fest, dass meine Kamera kaputt ist. Das LCD Display flackerte unaufhörlich bis es irgendwann ganz den Dienst eingestellt hat. Niedergeschlagen - was ist zur Zeit eigentlich los? Zur Stimmung meiner ohnehin bescheidenen Stimmung hat es nicht beigetragen.

 

Unser Zimmer!

 

Ankunft in Trinidad. Kurz Unterkunft gecheckt - gut - erkunden der Stadt. Sehr schöne und kleine Kolonialstadt. Schmale, bunte, verwinkelte Gassen mit den Bergen im Hintergrund. Super! Kaffee trinken in einem Kunsthof, danach Rundblick über die Stadt in einem Turm. Eintritt 1CUC. Ausflug auf den naheliegenden Berg um den Sonnenuntergang zu schauen.

 

Sonnenuntergang. Judith kuschelt mit einem Hund :D

 

Dort haben wir auch drei Koreaner getroffen mit denen wir danach Languste essen gegangen sind. Das war schon sehr lustig.

Languste. Miami!

 

Als ich die Geschichte mit meinem Flug erzählt habe, gab es ein lautes, synchrones "Ohhhhhhhhhh" von unserern neuen Freunden. Total Klischee :D Aber das tat meinem Herzen schon gut. Nach dem Essen sind wir noch zum Casa de la Musica gegangen und haben uns auf die Treppen gesetzt und Mojitos getrunken.

 

Nahe Casa de la Musica

 

Judith hat vor sich hingedöst und ich habe den Koreanern von meiner bisherigen Reise erzählt. Das fanden die ganz spannend. Es gab immer wieder synchrone Zustimmungen von unseren neuen Freunden. Sehr viel beizutragen hatten diese aber nicht. Und ganz Alleinunterhalter macht mir ja auch nicht so viel Spaß. Aber trotzdem war es ein schöner Abend. Der nächste Strandtag war entspannt. Am Abend haben wir Patrick und seine Freundin wieder getroffen. Ich habe mich mit Patrick betrunken und über Fußball geredet und Judith hat versucht mit der Freundin klarzukommen. Die war nämlich betrunken und hat die gleichen Geschichten immer und immer wieder erzählt. Sie gehört außerdem zu den Reisenden die ich nicht leiden kann. Sie hat ein Jahr in Mexico-City gelebt. Die erste Reaktion auf mein Plan nach Mexiko City zu reisen: "Also wenn man nicht mindestens ein Jahr in Mexiko lebt, bekommt man überhaupt keinen Eindruck vom Land!" - Boah sei einfach still, Alte! :D

 

 Eine Tasche mal anders! Das nenne ich Recycling! Trinidad Gässlein gäss dich  

 

Mehr gibt es zu unserem Trinidadtrip auch gar nicht zu sagen. Nächstes Ziel Varadero! Die Idee den 5$ billigeren Viazul-Bus dem Taxi vorzuziehen, war nicht gut. Wir sind einen riesigen Umweg gefahren und es hat uns fast 7h gekostet. Der Bus stoppt auch zwischendurch mal an irgendwelchen Wohnhäusern, weil der Busfahrer oder andere Mitfahrer irgendwelche Geschäfte zwischendurch erledigen. Das ist schon sehr skurril. :D Irgendwann sind wir natürlich angekommen. Hallo Strand!

 

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